BIKEPACKING • FOTOGRAFIE

Meine komplette Bikepacking-Packliste für eine Mehrtagestour inklusive Links zu den einzelnen Produkten. Was habe ich mitgenommen? Was habe ich wo und wie verstaut und wie hat sich das Equipment bewährt? In diesem Artikel verrate ich dir alles über mein Bikepacking-Setup für meine erste Radreise. Soviel sei schon verraten: Es hat für mich nahezu perfekt funktioniert!

Inhaltsverzeichnis

Für meine erste Bikepacking-Tour vor ein paar Wochen musste ich mir die meisten Gegenstände komplett neu besorgen und so fing an, im Netz zu recherchieren. Ich hatte die üblichen Fragen. Was nehmen erfahrene Bikepacker alles so mit? Welche Taschen brauche ich? Wie viel Gewicht kann, darf und will ich mir und meinem Rad zumuten? Das sind nur einige der Fragen, die sich stellen, wenn man beginnt, sich mit dem Thema Radreise oder Bikepacking zu beschäftigen.

Die Beantwortung all dieser Fragen fällt im Endeffekt sehr individuell aus, da jede Person andere Ansprüche und Grundvoraussetzungen hat. Unzählige Faktoren können die Wahl des für dich besten Bikepacking-Setups beeinflussen. Von der Art deines Fahrrads bis zum zu erwartenden Wetter auf deiner geplanten Fahrradtour.

Ich möchte daher in diesem Beitrag auch gar nicht alle Möglichkeiten durchgehen, sondern nur auf mein persönliches Bikepacking-Setup und meine Packliste eingehen sowie meine Entscheidungen begründen. Du erfährst auch, wie zufrieden oder unzufrieden ich im Praxiseinsatz mit meinem Setup war.

Die meisten Produkte habe ich verlinkt (teils Affiliatelinks) und zwar ausschließlich genau  die, die ich auch tatsächlich im Einsatz hatte. Bei manchen sehr individuellen Produkten habe ich auf einen Link verzichtet, denn ein Kettenschloss (Ups, Spoileralert!) zum Beispiel, welches für mein Fahrrad passt, muss noch lange nicht an dein Fahrrad passen 😉

Fahrrad

Ich habe überhaupt erst begonnen mich für das Bikepacking zu interessieren, nachdem ich mir ein neues Fahrrad gekauft hatte. Es ist ein Gravelrad geworden, welches ich vorwiegend zum Pendeln benutzen wollte. Es ist auch mein erstes Fahrrad überhaupt mit einem Rennlenker und Carbonrahmen. Zuletzt fuhr ich ein E-Mountainbike, welches nun kaum noch zum Einsatz kommt, denn ich habe mich in das neue Gravelrad schockverliebt.

Dass es die Carbonvariante geworden ist, lag an der schlechten Verfügbarkeit der Aluvariante. Wenn ich damals schon das Thema Bikepacking auf dem Schirm gehabt hätte, dann hätte ich mich wohl lieber in Geduld geübt oder nach einer Alternative mit Alurahmen Ausschau gehalten.

Ein Alurahmen ist nur wenig schwerer und bietet mitunter deutlich mehr bzw. überhaupt Anschraubpunkte für Bikepackingtaschen. Zudem halte ich Aluminium auch für geeigneter im robusten Einsatz. Ich habe jedenfalls immer etwas Angst, dass der Carbonrahmen mal unreparierbaren Schaden nehmen könnte.

Wenn du dir also ohnehin extra ein neues Bike fürs Bikepacking besorgen wolltest, wäre meine Empfehlung, diese Punkte bei deiner Entscheidung für ein neues Rad zu berücksichtigen. Ansonsten würde ich in Anlehnung an ein berühmtes Zitat aus der Welt der Fotografie sagen: „Das beste Fahrrad ist das, welches du bereits hast.“ („Die beste Kamera ist gerade die, die man dabei hat.“ – Eliott Erwitt)

Für meine Bikepacking-Abenteuer steht mir mein Canyon Grail CF SL 7 zur Verfügung. Es verfügt über keinerlei Anschraubpunkte für Taschen und hat zudem einen sehr speziellen Lenker, den sogenannten Hoverbar oder Doppeldeckerlenker von Canyon. Dieser erschwert das Anbringen der üblichen Gepäckrolle. Unmöglich ist es aber nicht. Auch ein Gepäckträger oder die Möglichkeit zur Anbringung von Taschen an der Carbongabel „fehlt“.

Ich habe beschlossen aus der Not eine Tugend zu machen und wollte möglichst minimalistisch unterwegs sein. Für mich persönlich macht das aber ohnehin einen Teil der Faszination Bikepacking aus.

Mein Ziel war es, ohne Verpflegung mit maximal 10 kg Gepäck auszukommen. Vielleicht waren es am Ende 11 kg, so genau habe ich es nicht nachgemessen.

Transport

Da ich fast alles, was ich brauchte neu kaufen musste, wollte und konnte ich preislich nicht übertreiben und habe daher bei den Taschen nicht zu Ortlieb oder Apidura gegriffen, obwohl diese Hersteller sicherlich hervorragende Qualität bieten. Meine Wahl fiel auf die Taschen von Topeak, mit denen ich dann im Praxiseinsatz auch sehr zufrieden war. Die Taschen bieten eine solide Qualität zu einem angemessenen Preis, vor allem, wenn man sie im Angebot kauft.

Bevor ich die Taschen an meinem Fahrrad installiert habe, habe ich an den Befestigungsstellen am Fahrradrahmen Rahmenfolie angebracht. Das ist wichtig, damit in diesen Bereichen der Lack durch die Reibung keinen Schaden nimmt. Die Folie war im Lieferumfang meines Fahrrads enthalten und daher schon passgenau zurechtgeschnitten. Dafür ein Lob von mir an Canyon. Rahmenfolie lässt sich aber auch einfach von der Rolle nachkaufen.

Lenkerrolle

Die Lenkerrolle besteht aus einem Holster und einem wasserdichten Kompressionssack. Die Enden des Sacks werden eingerollt und können so auf das ideale Maß für Inhalt oder gegebenenfalls Platz zwischen den Enden des Unterlenkers gebracht werden.
Die Anbringung ans Rad gestaltet sich komplikationslos. Ich musste die Lenkerrolle allerdings mit einem zusätzlichen Spanngurt in der Mitte am Lenker verzurren, damit die Tasche nicht auf dem Vorderrad schleift. Daran ist aber nicht die Tasche schuld, sondern der bereits erwähnte Doppeldeckerlenker von Canyon.

Satteltasche

Auch die Satteltasche (im Volksmund auch Arschrakete genannt) verfügt über einen wasserdichten Kompressionssack. Mit 15 Litern bietet sie reichlich Stauraum. Ich konnte sogar noch mühelos meine Flipflops zwischen Kompressionssack und Außentasche stopfen. Außen verfügt die Tasche über ein großes Gumminetz, z.B. für eine Regenjacke.
Die Backloader-Satteltasche lässt sich über die angebrachten Gurte recht stabil verzurren und schwingt nicht zu sehr zu den Seiten. Beim Wiegetritt sollte man allerdings schon darauf achten, das Rad einigermaßen im Lot zu halten. Ein bisschen Gewackel von links nach rechts ist aber kein Problem. Die Schwenkbewegung lässt sich außerdem reduzieren, indem man die schwereren Sachen eher zum Sattel hin packt. Das ist ohnehin angeraten, da so auch die Belastung für die Sattelstange und den Fahrradrahmen geringer ist.

Rahmentasche

Die Rahmentasche fast 4,5 Liter und passt ziemlich perfekt in meinen XL-Rahmen des Canyon Grail. Sie ist nicht komplett wasserdicht, sondern nur wasserabweisend. Hier sollten im Zweifel also nur Dinge verstaut werden, die auch Feuchtigkeit vertragen. Mein Eindruck ist, dass es schon ordentlich schütten müsste, damit es in der Tasche ernsthaft nass wird.

Die Rahmentasche verfügt über Reißverschlüsse an beiden Seiten, die sich in entgegengesetzte Richtungen öffnen und schließen lassen. Will man also an den vorderen Bereich benutzt man den einen Reißverschluss und für den hinteren Bereich den anderen. Je nachdem, wie man die Tasche befüllt hat, könnte einem sonst einiges aus der Tasche herausfallen, wenn man sie auf voller Länge öffnen würde.

Oberrohrtasche

Die kleine Oberrohrtasche ist ebenfalls nur wasserabweisend und nicht wasserdicht. Sie eignet sich hervorragend für Werkzeug und Kleinkram.

Am besten positioniert man die Tasche am Steuersatz. Leider geht das bei meinem Canyon Grail aufgrund des Lenkers nicht. Ich habe die Tasche daher auf dem Oberrohr an der Sattelstange befestigt. Das ist eher suboptimal, da es sein kann, dass man mit den Hosenbeinen immer mal an der Tasche langschleift. Mit engen Hosen eher nicht, aber wenn du gern mal etwas weiteres trägst, kann es zum Problem werden. Ich kam damit ganz gut klar. Optimal fand ich es aber nicht.

Food pouch

Im Winkel zwischen Lenker und Rahmen empfielt es sich unbedingt eine sogenannte Food Pouch zu befestigen. Diese ist superpraktisch für Verpflegung während der Fahrt. Ich hatte dort Nüsse, Gummibären, diverse Riegel und Bananen transportiert. Das Öffnen und Schließen gelingt leicht mit einer Hand während der Fahrt.

Sonstige Taschen

Neben den Taschen, die direkt am Fahrrad befestigt werden, hatte ich noch 2 weitere Taschen dabei. Eine Hüfttasche, die ich permanent getragen habe und einen Nano-Rucksack für Einkäufe am Ende des Tages.

Hüfttasche / Hipbag

Die Hüfttasche verfügt über eine Trinkblase mit 1,5 Liter Fassungsvermögen und zusätzlichen Stauraum für Kleinkram, wie Geldbörse, Schlüssel, Taschentücher und Handy. Sie ist sehr bequem und ich habe sie kaum gespürt. Auf keinen Fall wollte ich permanent einen Rucksack auf dem Rücken tragen, weshalb meine Wahl auf die praktische Hipbag fiel.

Die 1,5 Liter Trinkblase war mir wichtig, da ich am Rahmen nur 2 Trinkflaschen mit jeweils 590 ml Inhalt habe. Es würden auch größere Flaschen in den Rahmen passen, aber ich wollte meine Alltagsflaschen von Fidlock, mit denen ich ansonsten auskomme und sehr zufrieden bin, auch noch ersetzen.

Ich hatte aber auch keine Lust, die Trinkflaschen ständig irgendwo auffüllen zu müssen. Mit den zusätzlichen 1,5 Litern aus der Trinkblase kam ich bei moderaten Temperaturen im Mai gut über den Tag. Im Hochsommer hätte ich jedoch deutlich mehr Flüssigkeit gebraucht und zwischendurch auffüllen müssen.

Nanobag-Rucksack

Den Nanobag-Rucksack habe ich für Verpflegungseinkäufe am Ende des Tages benutzt. Ich brauchte ihn nicht extra kaufen, da ich ihn seit der Kickstarter-Kampagne vor einigen Jahren besitze und immer wieder gern nutze. Er ist zusammengestopft superklein und hat etwa das Volumen einer Mini-Taschentuchpackung. In Benutzung bietet eher mehr als genug Platz für einen Einkauf und er hält einiges aus. Zudem ist er auch noch günstiger als z.B. der Backpack von Sea to Summit, der aber auch sehr gut sein soll.

Ich finde ein Nano-Rucksack sollte in keiner Bikepacking-Packliste fehlen. Er nimmt so gut wie keinen Platz weg, wiegt fast nichts und ist dabei superpraktisch.

Übernachtung

Eine leichte und platzsparende 3-Saison-Schlafausrüstung mit begrenztem Budget zusammenzustellen ist nicht einfach. Ich habe lange recherchiert und war mit meiner Wahl im Praxiseinsatz ziemlich zufrieden.

Zelt

Beim Thema Nachtlager hat man diverse Möglichkeiten zur Auswahl. Pensionen, Hotels und sonstige feste Dächer mal außen vor gelassen. Manche Bike-Abenteurer schlafen im Zelt, andere im Biwaksack und wieder andere unter einem Tarp (Plane) in einer Hängematte oder auf einer Isomatte. Für mich stand schnell fest, dass es ein Zelt sein soll. Damit bin ich vertraut und die anderen Optionen sind mir dann doch etwas zu minimalistisch.

Für ein Zelt das ultraleicht ist, über ein sehr geringes Packmaß verfügt und wetterfest ist kann man locker 500 € und mehr ausgeben. So viel Budget hatte ich nicht zur Verfügung und suchte daher nach Alternativen. Ich bin bei Decathlon gelandet und habe mir das Forclaz Trek MT900 für knapp 150 € bestellt.

Das Zelt erfüllt alle Anforderungen, wenn man nicht allzu schlechtes Wetter erwartet. Wie gut es sich bei starkem Regen tatsächlich schlägt, kann ich leider noch nicht sagen, denn diesen Fall hatte ich noch nicht.Die Wassersäule von 3000 mm für den Kabinenboden und 2000 mm für das Außenzelt ist nicht gerade für starkes Unwetter gemacht, aber durch einen normalen Regen sollte man mit dem Zelt gut kommen.

Da ich mit 1,91 m überdurchschnittlich groß bin, ist es vom Platzangebot in der Länge schon etwas grenzwertig, aber gerade noch im Rahmen. Die Kabinenhöhe ist mit 95 cm ausreichend um bequem darin sitzen zu können. Es gibt einige praktische Taschen im Innenzelt und einen Stauraum außerhalb des Innenzeltes für Gepäck.

Der Auf- und Abbau des Zeltes geht schnell und unkompliziert. Bei sehr gutem Wetter, kann man das Außenzelt auch weglassen und den Sternenhimmel genießen, da der obere Teil des Innenzeltes aus Meshgewebe zur Belüftung und Ungezieferabwehr besteht.

Wenn man höhere Ansprüche an die Wetterfestigkeit stellt, kommt man um deutlich höhere Ausgaben kaum herum, wenn Packmaß und Gewicht minimal sein sollen.

Schlafsack

Meine erste Bikepackingtour fuhr ich im Mai in Dänemark. Zu dieser Zeit musste ich mit nächtlichen Temperaturen ab 5°C rechnen und einen entsprechend warmen Schlafsack besorgen. Nach langer Recherche habe ich mich für den Deuter Exosphere 0° in Größe L (<200cm) entschieden. Er hat für einen 3-Saison-Schlafsack ein vergleichsweise geringes Packmaß und Gewicht. Zudem ist er aus einem flexiblen Material, was mehr Bewegungsfreiheit bedeutet. Das war mir sehr willkommen.

Tatsächlich ist der Schlafsack sehr bequem, sowohl vom Platzangebot, als auch vom Material her. Er kommt zudem mit praktischem Kompressionssack, mit dem man ihn auf ein Packmaß von nur ø 16 x 32 cm bringt. Perfekt zur Unterbringung in der Lenkerrolle.

Als Kopfkissen habe ich übrigens eine Daunenjacke im Packsack benutzt. Das ist viel bequemer als irgendwelche aufblasbaren Kopfkissen. Mehr dazu unter Kleidung.

Isomatte/Luftmatratze

Die superschnell aufblasbare Isomatte hat ein extrem kleines Packmaß und ist überraschend bequem, wenn man nicht zu empfindlich ist. Aber dann sollte man das Zelten wohl ohnehin eher sein lassen.

Besonders wichtig bei Isomatten, insbesondere außerhalb des Sommers, ist der R-Wert, der die Dämmleistung kennzeichnet. Mit einem R-Wert von 1,3 soll die Matratze ab +5°C geeignet sein. In der kältesten Nacht hatte ich knapp unter 10°C und keine Bodenkälte verspürt. Ich war also sehr zufrieden mit dieser leichten Isomatte.

Bikepacking Packliste: Übernachtung
Schlafsack
(hier noch unkomprimiert)

Kopfkissen/Daunenjacke

Isomatte/Luftmatratze

Zelt

Packliste Übernachtung

Küche

Eine komplette Küche hat es, aus Platz- und Bequemlichkeitsgründen nicht auf meine Bikepacking-Packliste geschafft. So bestand meine Küchenausstattung lediglich aus einem Spork. Das ist ein Besteck, welches gleichzeitig Messer, Gabel, Löffel und Dosenöffner ist. Mehr hatte ich nicht dabei, da ich mich komplett unterwegs versorgt habe. Ein zusätzlicher Kocher mit Gaskartusche und Geschirr wäre mir zu viel Gepäck gewesen und hätte eine zusätzliche Tasche bedeutet.

Wenn man im Sommer mit einem leichteren Schlafsack unterwegs ist, sollte das Verstauen einer Küche aber kein Problem darstellen. Sobald ich hierzu etwas Sinnvolles beitragen kann, werde ich den Artikel an dieser Stelle updaten.

Bikepacking Packliste: Spork und Verpflegung

Verpflegung für auf dem Rad

Spork

Packliste Küche

Elektronik

Ohne das ein oder andere elektronische Gadget kommt man heutzutage kaum aus. Folgende Geräte hatte ich dabei:

Smartphone

Ohne das ein oder andere elektronische Gadget kommt man heute kaum aus. Mein Handy hatte ich oft ausgeschaltet und überwiegend abends in Benutzung zum Lesen oder Recherchieren, wo ich am nächsten Tag Zwischenstation machen könnte. Zur Navigation habe ich es nicht benutzt, weil es den Akku dabei viel zu schnell leer saugt.

Fahrradcomputer

Zur Navigation eignet sich ein Fahrradcomputer am besten, da dieser vergleichsweise wenig Energiehunger hat. Die Strecken, die ich vorher mit Komoot am Handy geplant hatte, lassen sich einfach übertragen und natürlich bekommt man einen permanenten Überblick über alle möglichen Fahrdaten, wie Geschwindigkeits- und Distanzangaben. Ich habe das Einstiegsgerät von Garmin, den Garmin Edge 530, im Einsatz und bin damit ganz zufrieden. Nur einen Touchscrenn vermisse ich von Zeit zu Zeit, aber dafür muss man tiefer in die Tasche greifen. Die Geräte von Wahoo sollen auch sehr brauchbar sein und bestimmt gibt es noch andere Hersteller, die für das Bikepacking brauchbare Geräte bauen.

Fahrradbeleuchtung

Absolut essenziell ist natürlich eine ordentliche Fahrradbeleuchtung, die auch eine Weile durchhält. Selbst dann, wenn du planst nur bei Tageslicht zu fahren, solltest du nicht auf Lampen verzichten, denn du weißt nie, ob du nicht auch mal gezwungen bist im Dunklen zu fahren, weil du zum Beispiel durch eine Fahrradpanne nicht rechtzeit an deinem Zielort ankommst oder du anderweitig aufgehalten wirst.

Stirnlampe

Eine Stirnlampe ist kein absolutes Must-have, aber ich möchte trotzdem nicht darauf verzichten. Eine Strinlampe ist superpraktisch, wenn du abends in deinem Lager oder Zelt etwas Licht brauchst und beide Hände frei haben willst oder wenn du zum Beispiel einen Reifen im Dunklen wechseln willst oder oder oder…
Die Nitecore NU25 ist klein, leicht und komfortabel. Sie verfügt über einen Rotlichtmodus und eine lange Akkulaufzeit und sie lässt sich per USB aufladen.

Powerbank

Eine Powerbank ist essenziell, wenn du ein paar Tage mit Rad und Zelt unterwegs ist. All die kleinen zuvor genannten Gadgets wollen immer mal wieder aufgeladen werden. Allen voran das Smartphone. Ich habe mich für eine Powerbank mit ausklappbarem Solarpanel entschieden, die ich in ausgeklapptem Zustand unter der Gummibandhalterung auf der Satteltasche transportiert habe. So konnte ich den ganzen Tag lang etwas Sonnenstrom tanken. Besonders viel kann man aufgrund der geringen Solarfläche aber nicht erwarten. Am Ende der 6 Tage war die Powerbank leergesaugt. Es ist also im Zweifel ratsam, sich eine Steckdose zu suchen, um den Stromspeicher effizient aufzuladen.

USB-Gedöns zum Aufladen

Jedes meiner vorgenannten Gadgets lässt sich per USB aufladen. Daher hatte ich ein sehr kurzes USB-Kabel dabei und Mini-USB-Adapter besorgt, um zwischen Micro-USB und USB-C switchen zu können. Außerdem gehörte ein sehr kompaktes USB-Netzteil zur Ausstattung, welches ich, wie das USB-Kabel von irgendeinem Gerät schon hatte.

Bikepacking Packliste: Elektronik

Beleuchtung

Fahrradcomputer

Ministativ

Kamera mit Pancake-Objektiv

Kameragurt

Stirnlampe

USB-Kabel und -Adapter

Solar-Powerbank

Packliste Elektronik

Kamera & Zubehör

Neben dem Radfahren gehört die Fotografie zu meinen Leidenschaften und so konnte ich mich unmöglich nur mit der Smartphone-Kamera in mein Bikepacking-Abenteuer stürzen. Auf meine Bikepacking-Packliste gehört unbedingt auch eine leistungsfähige Kamera.

Kamera & Objektiv

Meine Kamera ist einigermaßen kompakt, auch wenn es noch deutlich kleinere Kamerabodies gibt. Das Problem ist eher die Objektivauswahl. Auf Reisen möchte man gern einen großen Brennweitenbereich abdecken, was ein größeres Objektiv mit einem gewissen Gewicht bedeuten würde. Das fällt beim Bikepacking natürlich aus.
Ich habe mir daher extra für meine Radreise ein superkompaktes Pancake-Objektiv mit Festbrennweite besorgt, welches sich als perfekt für meinen Anwendungsfall herausstellen sollte. Das Objektiv ist, wie die Kamera, wetterfest konstruiert. Die feste Brennweite von 27 mm (=40 mm am Vollformat) eignet sich gut zur Reportage, ist variabel einsetzbar und zoomen kann man auch mit den Füßen 😉

Kamera-Zubehör

Als Zubehör hatte ich 5 Akkus (von denen ich nur 3 gebraucht habe), ein altes Ministativ und einen Kameragurt dabei. Hier empfehle ich einen speziellen Zusatzgurt, den ich bei meiner ersten Tour noch sehr vermisst habe. Er sorgt dafür, dass die Kamera bei der Fahrt auf dem Rücken bleibt, wenn man sie nicht gerade in der Tasche hat. Das Problem mit einer Kamera in der Tasche ist, dass sie seltener benutzt wird, als wenn man sie im direkten Zugriff auf dem Rücken trägt.

Werkzeug & Ersatzteile

Eine Luftpumpe und Multitool sind obligatorisch. Ich habe zusätzlich noch ein solides Reifenheberset eingepackt, da mir die Reifenheber vom Multitool zu fummelig und nicht robust genug sind. Zum Glück habe ich die Reifenheber nicht gebraucht. Das Multitool hingegen hat mir mehr als einmal den Tag gerettet. Ob es ein loser Tretarm war, den ich wieder anschrauben konnte oder die Einstellung der Schaltung.

Mit platten Reifen muss man immer rechnen und auch ein Tubeless-Setup schützt einen nicht vollständig vor Pannen. Daher hatte neben Tubeless-Milch, Tubeless-Ventil und Tubeless-Flickzeug auch 2 Schläuche dabei. Einen leichten Tubulito mit sehr geringem Packmaß und einen klassischen Schauch, den ich mit einem Klettband am Rahmen befestigt habe.

Ansonsten hatte ich auch Kettenöl dabei und auch in Benutzung. Kettenschloss und Schaltauge blieben zum Glück in der Tasche.

Sehr praktisch sind Kabelbinder, Klettbänder und Zurrgurte, mit denen man alles mögliche am Rahmen befestigen kann.

Ersatzteile und Werkzeug

Fahrradschlauch (Butyl)

Fahrradschlauch (Tubolito)

Kettenöl

Tubeless-Dichtmilch

Multitool

Klettbänder & Zurrgurte

Kabelbinder

Tubeless-Flickzeug

Reifenheber

Schaltauge & Kettenschloss

Luftpumpe

Packliste Werkzeug

Packliste Ersatzteile

Hygiene & Apotheke

Hygiene

Mein Kulturbeutel war eine 1-Liter-Zippertüte aus dem Küchenbedarf. Dort passte alles rein vom superkompakten Reisehandtuch, über Zahnputzzeug, Duschzeug und Mini-Deo (=Ersatzdusche 🙂 ).
Duschbad und Shampoo hatte ich in kleine Plasikflaschen abgefüllt.

Sehr praktisch sind die kleinen Waschtuch-Tabletten, die sich bei Kontakt mit Wasser zu einem brauchbaren Tuch entfalten lassen. Das ist auch unterwegs sehr nützlich, wenn man sich die Hände zum Beispiel bei einer Fahrradreparatur schmutzig gemacht hat.

Apotheke

Sonnenmilch gegen Sonnenbrand und Mückenspray gegen lästige Viecher am Abend sollte man unbedingt dabei haben. Auch ein Erste-Hilfe-Kit ist wichtig, um kleinere Verletzungen oder Entzündungen behandeln zu können.

In einem Podcast habe ich den Tipp Zinksalbe aufgeschnappt und beherzigt. Diese wirkt entzündungshemmend und kann prophylaktisch auf Stellen angewendet werden, die leicht wund werden können, wenn man mehrere Stunden am Stück im Sattel sitzt 😉

In meiner Reiseapotheke befanden sich außerdem diverse Tabletten. Magnesium gegen Muskelkater, Schmerzmittel und Antiallergika, der mich der Heuschnupfen plagte.

Bikepacking-Packliste: Hygiene & Apotheke
Erste-Hilfe-Kit (inkl. Tabletten)

Feuchttücher
Klopapier
Waschtuchtabletten

Taschentücher

Mückenspray

Shampoo & Duschbad

Mini-Deo

Handtuch
Zahnbürste
Zahnpasta
Zinksalbe
Desinfektionsmittel

Packliste Hygiene

Packliste Apotheke

Kleidung

Mit der Entscheidung, welche Kleidung ich mitnehme, habe ich mich sehr schwer getan. Wie viel ist zu zu viel und wie viel ist zu wenig? Am Ende war ich mit meiner Auswahl ganz zufrieden. Lediglich die lange Unterhose und die Regenhose blieben unbenutzt, was sicherlich am Wetterglück lag.

Insgesamt ist die Wahl der Klamotten, neben persönlichen Präferenzen, natürlich stark von der Länge deiner Reise und der zu erwartenden Witterung abhängig.
Für die Schmutzwäsche habe ich übrigens einen 3-Liter-Zipper­beutel benutzt.

Worauf ich auf keinen Fall verzichten würde, sind Flip-Flops. Die sind sehr praktisch in Waschhäusern auf Campingplätzen oder auch um einfach aus den Fahrradschuhen zu schlüpfen, wenn man sich abends und morgens am Nachtlager bewegt.

Auch die Daunenjacke würde ich nicht missen wollen. Nicht nur, dass es abends und nachts gern mal recht kalt wird. Die Jacke ist im dazugehörigen Packsack auch sehr praktisch als Kopfkissen nutzbar. Die weichen Daunen lassen eine starke Komprimierung zu, sodass die Jacke nicht viel Platz in Anspruch nimmt.

Apropros Fahrradschuhe: Im Alltag fahre ich Klickpedale. Davon würde ich beim Bikepacking abraten. Die Klickschuhe sind auf Dauer vergleichsweise unbequem und man kann darin nicht vernünftig laufen, z.B. bei abendlichen Spaziergängen oder im Supermarkt. Daher habe ich mir für die Radreise MTB-Platt­form­pedale angeschraubt und entsprechende Schuhe getragen, die auch zu Fuß gut zu tragen sind.

Bikepacking-Packliste: Kleidung
Wetterfeste Jacke

Shirts

BIB-Shorts

Regenhose

Hosenbeinschutz (für Regenhose)
Socken

Boxershorts

Packliste Kleidung

Sonstiges

Natürlich braucht man noch die üblichen Dinge, wie Ausweis, Geldkarte, Fahrradschloss und die ein oder andere Kleinigkeit.

Packliste Sonstiges

Was kommt wohin?

Eine der spannensten Fragen beim Bikepacking oder? Was packe ich in welche Tasche? Und auch das „Wie?“ spielt eine Rolle. Neben dem Minimalanspruch überhaupt alles irgendwie unter zu bekommen, geht es auch um eine möglichst gute Gewichtsverteilung im Sinne der Fahreigenschaften deines Fahrrads. Auch eine möglichst geringe Belastung deines Rahmens, insbesondere wenn es sich um einen Carbonrahmen handelt, sollte man dabei im Auge haben. Und schließlich ist auch eine sinnvolle Ordnungsorganisation entscheidend.

Gewichtsverteilung

Mit nur 3 größeren Taschen am Rad sind die Optionen eher begrenzt. Ein besonders niedriger Schwerpunkt ist so kaum zu erreichen. Lediglich mein ca. 1 kg schweres Fahrradschloss konnte ich weit unten in Tretlagernähe mittels Klettbefestigung positionieren. Die beiden Trinkflaschen befinden sich im unteren Rahmendreieck, der Rest liegt mehr oder weniger auf Oberrohrniveau.

Die Satteltasche ist mit 15 Litern Fassungsvermögen die mit Abstand größte Tasche. Hier ist es aus 3 Gründen sinnvoll, die schwersten Dinge möglichst nah an der Sattelstange zu positionieren. Erstens, weil das der niedrigste Punkt in dieser Tasche ist. Zweitens, weil eine große Satteltasche zum seitlichen Schwingen neigt und sich dieser Effekt verstärkt, je mehr Gewicht sich im äußeren Ende befindet. Drittens reduziert sich durch die geringere Hebelwirkung die Belastung für die Sattelstange, wenn sich die leichteren Gepäckstücke im äußeren Ende befinden.

Ordnung

Eine gewisse Ordnung ist sinnvoll, um nicht ständig in den Taschen herumkramen und suchen zu müssen. Ich habe versucht, Dinge die zusammen gehören, auch zusammen zu packen und ich habe sie die ganze Radreise über immer wieder an die gleiche Stelle gepackt.

Besonders wichtig ist auch, dass man die Sachen griffbereit hat, die man unterwegs immer mal wieder braucht. Geldbörse, Klopapier, Kamera und Werkzeug zum Beispiel.

Von einer Ordnung, wie in einem Reisetrolley kann man mit sich mit einem Kompressionssack aber von vorn herein verabschieden. Um den vorhandenen Platz optimal auszunutzen, muss jede Lücke gefüllt werden. Dazu muss man beispielsweise seine Klamotten lose reinstopfen, damit diese sich der Form der Lücken anpassen.

Aufteilung

Satteltasche

Rahmentasche

Lenkerrolle

Oberrohrtasche

Food Pouch

Hüfttasche

Fahrradrahmen

Packliste und Bikepacking-Setup

Zelt
Klamotten
Solar-Powerbank
Erste-Hilfe-Kit
Kulturtasche

Werkzeug
Taschentücher
USB-Gedöns

Kameraausrüstung
Feuchttücher
Waschtuch-Tabletten
Klopapier
Taschentücher
Brillenetui

Schlafsack
Isomatte/Luftmatratze
Daunenjacke

Spork
Verpflegung

Spork
Verpflegung

Fahrradschloss

Fahrradschlauch (Butyl)
Hosenbeinschutz (für Regenhose)

Bikepacking-Packliste zum Download

Hier kannst du dir meine Bikepacking-Packliste als PDF im A4-Format herunterladen:

Minimalistische Radreise?

Während ich diesen Beitrag schreibe, bin ich selbst überrascht, wie lang die Packliste für meine Radreise am Ende doch geworden ist und man kann sich fragen, ob das noch minimalistisch ist? Natürlich kann man auch noch viel weniger mitnehmen, aber eben auch deutlich mehr.
Wie viel du einpackst, musst du letztlich selbst entscheiden. Es gibt keine Pauschallösung und was für mich richtig ist, muss nicht auch für dich gelten. Das jedenfalls war mein Bikepacking-Setup für meine erste Radreise überhaupt und ich war damit sehr zufrieden.

Es hat alles so funktioniert, wie ich es mir erhofft hatte und ich war einigermaßen agil und schnell unterwegs. So konnte ich meine Radreise sehr genießen und freue mich schon auf die nächste!

Was würde ich nächstes Mal anders machen?

Ich würde eventuell mein Klamottensetup noch etwas reduzieren und dafür eher mal unterwegs eine Waschmaschine und Trockner auf einem Campingplatz benutzen. Das spart nochmal etwas Platz und Gewicht.

Für die Sommermonate werde ich mir noch einen viel kompakteren und leichteren Schlafsack besorgen und so Platz für eine kleine Küchenausstattung schaffen.

Bei Nicht-Solo-Radtouren würde ich das schwere Fahrradschloss weglassen und stattdessen nur ein Minischloss mitnehmen. Wenn man zum Beispiel im Supermarkt ist, kann der oder die andere auf die Räder aufpassen. In dem Fall, dass man nicht allein unterwegs ist, kann man auch noch weiter optimieren, indem man gewisse Dinge unter sich aufteilt. Zum Beispiel braucht man nicht doppelt Werkzeug und Küche mitschleppen.

Das war es auch schon. Ich war ansonsten sehr zufrieden mit meinem Setup und fand es nahezu perfekt. Sicherlich kann man noch herumoptimieren, indem man hier und da noch etwas höherwertige und kostspieligere Ausrüstung benutzt. So lassen sich sicher noch ein paar Gramm einsparen, aber das muss man sich dann auch leisten können und wollen. Grundlegende Verbesserungen wird das aber nicht bringen.

Deine Gedanken?

Ich freue mich, wenn ich dich etwas inspirieren konnte. Wenn du es bis hierhin geschafft hast, war der Artikel zumindest interressant genug für dich und vermutlich planst du selbst eine Radreise. Dafür wünsche ich dir viel Spaß und Erfolg! Schreibe deine Erfahrungen, Fragen oder Gedanken zum Thema gern in die Kommentare!

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15 Responses

  1. Hallo Robert

    Da ich Rennradfahrer bin und schon vor 2 Jahren mit einem älteren Crossbike , Bulls Crosstrail 14 kg schwer…nach Südfrankreich gefahren bin, bin ich jetzt am überlegen mir ein Canyon Gravelbike zu kaufen.
    Und dabei bin ich auf dein Blog gestossen…sehr cool…einfach klasse…
    Natürlich ist man mit Alurad flexibeler aber ich denke das Carbon die bessere Wahl für mich ist…da ich eher in Pensionen oder Mietunterkünfte auf campingplätzen will…weniger zelt.

    Wie ist denn mal ganz abgesehen davon deine erfahrung mit dem Canyon?…

    über eine rückantwort würde ich mich sehr freuen

    1. Hallo Michael,
      vielen Dank für deinen Kommentar und die Blumen. Ich kann über Canyon bisher nichts Schlechtes sagen. Das Bike hat schon einiges mitgemacht. Ich bin sehr zufrieden und würde dort wieder kaufen 🙂 Falls demnächst mal genug „Kleingeld“ übrig ist, werde ich aber zu einem Alu-Gravel greifen, welches expizit für’s Bikepacking gemacht ist. Der Carbonrahmen ist voll beladen schon ziemlich am verwinden und ich fahre deutlich vorsichtiger mit dem ganzen Equipment, aus Angst ich könnte dem Rahmen zu viel zumuten. Ein leicht mulmiges Gefühl bleibt also, besonders wenn es mal sehr offroadlastig wird, wie dieses Frühjahr in Schweden (Blogeintrag folgt irgendwann, wenn mal Zeit dafür ist). Allzeit gute Fahrt!

  2. Vielen Dank dass du dir die Mühe gemacht hast alles so detailliert hier aufzuschreiben 🙌🏼👍🏼🏆 für mich sind das sehr wichtige und hilfreiche Informationen, die ich für meine nächste Radreise sehr gut gebrauchen kann. Nochmals vielen Dank beste Grüße Friedhelm

  3. Hey, ich habe das selbe Bike und weiß nicht genau, wie ich die Lenkerrolle mit einem Straß fest machen soll. Wie hast du das gelöst?

    1. Hallo Anabel, schau mal hier. Ziemlich genau so habe ich es auch gemacht. Ist natürlich immer etwas mehr Geraffel, wenn man an die Tasche ran muss, aber funktioniert gut. Und in der Lenkerrolle sind auch nur Dinge, die ich über den Tag nicht brauche.

  4. Hallo, danke für den Sch Beitrag. Ich besitze auch ein Carbon Grail. In Rahengröße XXS ist es ordentlich herausfordernd, das Gepäck zu verstauen. Daher habe ich nun doch einen Gepäckträger statt Arschrakete in Benutzung. Das war nicht günstig, ist aber nun optimal. (Tailfin)

    1. Hallo Sonja, ich geh mal davon aus, dass „Sch“ für „schön“ steht 😛 Vielen Dank!
      Die Tailfin Teile sind tatsächlich echt teuer, aber ich habe bisher nur Gutes darüber gehört. Ich denke, bei einem XXS-Rahmen ist es echt schwierig alles unter zu bekommen. Ich habe einen XL-Rahmen und hätte auch nicht viel mehr mitnehmen können.

  5. Hallo, schönes Fotoequipment XT2 + 27mm F2.8. Ich bin auch mit Fujifilm + 3 leichten Festbrennweiten unterwegs.
    Eine sehr schöne Ergänzung ist das Samyang 75mm F1.8 X 257g mit schönen Bokeh – auf meiner HP.
    Schöne Grüße aus dem Schwarzwald Jens.

  6. Hallo,
    prima Seite!
    Ich hab eine Frage zu deiner Lenkerrolle.
    Wenn ich lese, was du da reinpackst, kommt man ja auf eine beachtliche Breite.
    Die war doch bestimmt über der gängigen Lenkerbreite, oder?
    Wie hast du diese denn gepackt, dass das gepasst hat?
    Bei mir passt sie z.B. nicht zwischen die Griffe. Und habe auch nur Iso-Matte und Schlafsack drin.

    viele Grüße

    1. Hallo Thomas,
      vielen Dank! Die Tasche passt mit genannter Befüllung gerade so unter die Dropbar, das ich noch problemlos um die Lenkerenden fassen kann ohne dran hängen zu bleiben. Schlafsack und Daunenjacke packen extrem klein. Die werden quer in die Rolle gestopft. Der Schlafsack komprimiert ebenfalls sehr gut für einen 3-Jahreszeiten-Schlafsack. Deutlich teurere Modelle kommen sogar auf noch kleinere Abmaße.
      Möglicherweise hilft hier auch ein bisschen der spezielle Hoverbar-Lenker. Auf den Fotos kannst du sehen, dass die Rolle ziemlich tief sitzt. Es passt eigentlich nur, weil die Enden der Rolle spitz zulaufen und daher etwas Luft nach oben zu den Lenkerenden schaffen. Bei einem normalen Lenker sitzt die Rolle höher und ich müsste mehr einrollen, also schmaler packen.

    1. Nein, kein Adapter. Ich habe das Handy wenig benutzt und meistens ausgeschaltet gehabt. Auf den Campingplätzen kann man in den Waschräumen oder Küchenbereichen ein bisschen Saft in die Powerbank drücken, die ansonsten während der Fahrt mit aufgeklapptem Solarmodul auf der Satteltasche wohnte. Die Solarausbeute ist allerdings überschaubar. Ein paar Minuten an der Steckdose bringen mehr.

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Bikepacking in Dänemark: Übernachten im Shelter

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Flensburg-Møn-Gedser in 6 Tagen. Ein Reisebericht über mein erstes Bikepacking-Abenteuer. Dänemark ist für Bikepacker ein wahres Paradies. Das Land bietet eine sehr gute Infrastruktur für Fahrradfahrer. Das Radwegenetz ist sehr gut ausgebaut und es finden sich zahlreiche, teilweise kostenlose Übernachtungsmöglichkeiten.

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